Am 13. Mai 2014 brach die 6A Klasse des Gymnasium Bad Ischl am frühen Vormittag zum Flughafen Wien-Schwechat auf. Das Ziel: Malta. Die Sprachwoche auf der kleinen Insel im Süden des Mittelmeers sollte das Highlight des Schuljahres werden.
Bereits bei unserer Ankunft am späten Abend bot sich ein starker Kontrast zu den eher winterlichen Temperaturen in unserem Heimatland an, und wir konnten nur erahnen, wie warm es tagsüber sein würde. Die nächste Überraschung erwartete uns bei unseren Gastfamilien, deren Mentalität von unserer ziemlich stark abwich. Dennoch fanden wir durch Kommunikation und dem Austausch von Erfahrungen einen Weg des gegenseitigen Verständnisses.
Obwohl es sich um eine Sprachwoche handelte, absolvierten wir unser schulisches Programm rasch an drei Vormittagen um uns in der restlichen Zeit mit kulturellen Sehenswürdigkeiten befassen zu können.
Um uns einen ersten Überblick über die Hauptinsel Maltas zu verschaffen, hatten unsere Begleitlehrerinnen eine Inselrundfahrt , unter der besonderen Berücksichtigung der Städte Mdina und Rabat organisiert. Von der luftig- eleganten der Glasbläserkunst, für welche Malta bekannt ist, stiegen wir in die Tiefen der St. Paul’s Catacombs hinab und tauchten schließlich in die schaurige Atmosphäre des Foltermuseums ein.
Am folgenden Tag genossen wir intensiv die maritime Umgebung bei einem Schwimmausflug zum Mistra Bay und ließen uns im wohltemperierten Wassers des Mittelmeers treiben.
Einen wahren Höhepunkt der Reise stellte der Ausflug nach Valletta dar. Das beeindruckende Mauerwerk der Festungsstadt, insbesondere die St. John’s Cathedral hinterließen einen unauslöschlichen Eindruck. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete unser versierter Fremdenführer, der mit seinem enormen Hintergrundwissen und seinem abwechslungsreichen Vortrag über die historischen und kulturellen Besonderheiten Maltas unser Interesse zu erwecken wusste.
Leonore Hager 6A
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