FF-Uebung

Mit einer großen Übung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl und des Roten Kreuzes, Ortsstelle Bad Ischl, ging am 3. Juli 2013 das Projekt „Jahr der Sicherheit“ zu Ende. In 20 Einzelveranstaltungen wurde auf die vielen Bereiche hingewiesen, die zur Sicherheit des Einzelnen und der Allgemeinheit beitragen. Durch das Zusammenwirken des OÖ. Zivilschutzverbandes – vertreten durch den Bezirksleiter von Gmunden Mag. Reinhard Mittendorfer –, das über das erwartete Ausmaß weit hinausgehende Engagement von Lehrerinnen und Lehrern im Zusammenwirken mit verschiedenen Organisationen war es möglich, ein sehr breit gefächertes Angebot zu organisieren, das auch in vielfältiger Weise von vielen Schülerinnen und Schülern, aber auch von Unterrichtenden genutzt wurde. Ein Danke an alle, die zum Gelingen des Projektes, das in dieser Art in Oberösterreich einmalig ist, beigetragen haben.

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Ende des Schuljahres 2012/13 konnten die Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Bad Ischl noch ein letztes Mal eine Ausstellung in der Aula unseres Gymnasiums im Rahmen des Projektes „Jahr der Sicherheit“ sehen. Diese hatte das „Bundesheer“ zum Thema. Die bewaffnete Streitmacht Österreichs hat vor allem folgende Aufgaben der militärischen Landesverteidigung, Schutz von Einwohnern und Einrichtungen, Hilfe bei Naturkatastrophen oder Unglücksfällen sowie Hilfe im Ausland wahrzunehmen. Der Oberbefehlshaber ist Österreichs Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, die Befehls- und Verfügungsgewalt hat der Bundesminister für Landesverteidigung Mag. Gerald Klug.  Das Bundesheer hat drei Strandbeine: Die Landstreitkräfte, die Luftstreitkräfte und die Spezialeinsatzkräfte. Zurzeit befinden sich 45.000 Personen beim Bundesheer.

Die 4. Panzerbrigade befindet sich im Linzer Raum und verfügt über Kampfpanzer Leopard und Schützenpanzer Ulan. Gegründet wurde der Verband am 1. April 1964. Daneben gibt es noch eine zweite mechanisierte Brigade.

Ein Offizier war so freundlich, mir einen Einblick in den Beruf des Soldaten zu gewähren. Auf die Frage, warum er sich für diese Laufbahn entschieden habe, antwortete er, dass er nach der Matura nicht wusste, ob er studieren oder arbeiten gehen sollte. So verpflichtete er sich, nachdem er eingerückt war, und ging an die Militärakademie nach Wiener Neustadt, da man hier studiert und gleichzeitig auch für seine Arbeit bezahlt wird. Sein Beruf außerordentlich sei vielseitig und die Arbeit mit Menschen komme natürlich auch nicht zu kurz. Das Gefühl, in jungen Jahren schon hohe Verantwortung übertragen zu bekommen, imponiere ihm sehr.

Franziska Mendel 5A

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schatten-oeamtc

schatten-oeamtcDer ÖAMTC bietet in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat für OÖ. ein Verkehrssicherheitsprojekt für Jugendliche, die Aktion „Schatten“ an. In diesem Projekt wird an Hand einiger Schicksale sehr drastisch vor Augen geführt, wie kleine Fehler großes Unglück auslösen können.
Diese auf Tatsachen beruhenden tragischen Beispiele sollen Jugendliche dafür sensibilisieren, dass im Straßenverkehr Fehler oft nicht mehr gut zu machen sind und zum Denken beim Lenken motivieren. Die Schicksale von Alterskollegen sollen junge Verkehrsteilnehmer persönlich ansprechen.
Im Mittelpunkt der Aktion „SCHATTEN“ stehen sieben lebensgroße Figuren. Jede Silhouette steht für einen jungen Menschen aus Österreich, der in den vergangenen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Betroffen macht, dass all diese Fälle wirklich passiert sind. Die Texte, die sich auf den Schattenfiguren befinden, erzählen die Schicksale der verunglückten Jugendlichen. Sie enthalten aber auch persönliche Angaben, die rasch klarmachen, dass aus einem gerade noch anonymen Opfer ein Gleichaltriger wird.
Von Mitte Mai bis Mitte Juni 2013 war die Ausstellung an unserer Schule.
Anton Pfeil – Verkehrsreferent

Am 8. Mai 2013 gingen die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen im Rahmen des Projektes „Jahr der Sicherheit“ zur Stadtfeuerwehr Bad Ischl. Zuerst führte uns ein Feuerwehrmann in einen Steuerraum. Er zeigte uns, wie man spezielle Geräte in der Einsatzzentrale bedient. Anschließend wurden wir in mehrere Gruppen geteilt. Wir konnten alte Feuerwehrautos besichtigen. Im Lauf der Führung sahen wir aber auch die Autos und Geräte, die zurzeit eingesetzt werden. Mit der Drehleiter durften wir hoch in die Luft fahren. Zum Schluss bedankten wir uns bei den Feuerwehrmännern für die beeindruckende Führung und verabschiedeten uns, um in die Schule zurückzukehren.
Layla Barakat, 1.D
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Wie jedes Jahr fanden auch heuer wieder Erste-Hilfe-Einführungskurse am Gymnasium Bad Ischl statt. Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen nahmen diese Chance freiwillig wahr und unterzogen sich diesem wichtigen Lehrgang.
Man muss sich dessen bewusst sein, dass es in einem Notfall auf die Kompetenzen der Ersthelfer ankommt, welche zumindest die Grundkenntnisse der Ersten-Hilfe beherrschen sollten. Wenige richtige Handlungen können in Notsituationen Leben retten. Doch um richtig handeln zu können, muss man als erstes richtig lernen. Auch hier gilt: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Der Lehrbeauftragte des Jugendrotkreuzes OStR. Prof. Mag. Reinhard Mittendorfer schulte die Schülerinnen und Schüler in den Grundkompetenzen der Ersten-Hilfe, zum Beispiel stabile Seitenlage, Mund-zu-Mund Beatmung etc. Ziel der Kurse war, den Kindern zu lernen, wie sie in einer Notsituation handeln müssen, um möglichst weitere Schäden zu vermeiden. Jährlich passieren über 800.000 Unfälle in Österreich. Deshalb sollte man auf gar keinen Fall davon ausgehen, dass man selber nie in solch eine Situation gelangen wird.
Franziska Mendel 5A
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Von 12. bis 14. Februar 2013 war im BG/BRG Bad Ischl die aktuelle Ausstellung des Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums zu Gast. Thema war diesmal die „Soziale Sicherheit in Österreich“, umfassend für alle Interessierten vermittelt auf mehreren Schautafeln, die in der Aula aufgestellt waren. In insgesamt zehn einstündigen Vorträgen in den 4., 6. und 7. Klassen gelang es Mag. Mario Kircher, den Schüler/innen die Augen für ihre persönliche Perspektive im Hinblick auf soziale Absicherung, Generationenvertrag und demografische Entwicklungen zu öffnen und die Bedeutung und Qualität des österreichischen (Sozial-)Versicherungswesens hervorzuheben.
Der Vortragende appellierte eindringlich an die Jugendlichen: Sie sollen verhindern, dass andere sie manipulieren, indem sie sich rechtzeitig informieren und schöne Worte hinterfragen; und sie sollen unbedingt die Chance nützen und durch die Teilnahme an Wahlen (sozial-)politisch mitzubestimmen.

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Für die 7. Klassen fand das Thema am 27. Februar seine Fortsetzung in einem zweistündigen Vortrag von Herrn Gerald Heller von der oö. Gebietskrankenkasse.

 

Bericht einer Schülerin der 7A Klasse:

Am Dienstag, dem 27. Februar 2013, kam Gerald Heller, ein Mitarbeiter der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse in meine Klasse, die 7A, um einen Vortrag über die Aufgaben der Gebietskrankenkasse zu halten. Mit viel Humor brachte er uns dieses, für uns anfangs nicht unbedingt interessanteste aller Themen, näher. Mit dem sehr kurzweiligen Vortrag schaffte er es jedoch, unser Interesse dafür zu wecken.

Fälschlicherweise glauben viele Leute, dass der Sozialversicherungsbeitrag, welchen sie monatlich vom Lohn abgezogen bekommen, der OÖGKK zusteht. Doch der Großteil dieses Geldes (58 %) fließt in die Pensionsversicherung, die sicherstellt, dass wir später einmal unsere Pension bekommen. Die OÖGKK bekommt lediglich 19 % des Sozialversicherungsbeitrages. Doch warum zahlen wir überhaupt diesen Sozialversicherungsbeitrag? Diese Frage stellten wir uns am Anfang des Vortrages auch, doch schon bald verstanden wir, wie wichtig er für uns alle ist. Was ist beispielsweise, wenn sich jemand den Oberschenkel bricht und in Folge dessen ins Krankenhaus muss. Mitsamt den Operationen und dem Krankenhausaufenthalt könnte ohne Versicherung schnell eine Rechnung von mehreren tausend Euro herauskommen. Oder was würden wir tun, wenn wir unseren Job verlieren und uns der Staat kein Geld gibt.

Der Vortrag war in jeglicher Hinsicht sehr hilfreich. Später einmal, wenn wir in die Arbeitswelt einsteigen, werden wir davon profitieren, dass wir über den Sinn von Sozialversicherungsbeiträgen informiert worden sind.

Andrea Hinteramskogler 7A

 

zivilschutzverband

Im Rahmen des Projektes „Jahr der Sicherheit“, das im BG/BRG Bad Ischl seit Jänner läuft, präsentierte sich auch der OÖ. Zivilschutzverband. Auf Schautafeln wurden die Schülerinnen und Schüler über die wichtigsten Anliegen des OÖ. Zivilschutzverbandes informiert. Gefahrenprävention im Haushalt, die Sicherheit im Kindesalter, die Bedeutung der Zivilcourage, die Möglichkeiten des Selbstschutzes durch weitere Ausbildungen wie Erste Hilfe oder Entstehungsbrandbekämpfung, die Bedeutung der Warn- und Alarmsignale, die Haushaltsbevorratung waren weitere Themen, die bei Führungen und Vorträge durch Mitarbeiter des Zivilschutzverbandes angesprochen wurden.zivilschutzverband

Am Dienstag, dem 5.3.2013, hatten alle 4. Klassen des Gymnasiums Bad Ischl einen zweistündigen Vortrag über Brandschutz und Brandverhütung, welchen Herr Schmiedsberger von der Brandverhütungsstelle Linz hielt. Die Schüler fanden diesen sehr interessant und nützlich. Das lag daran, dass Herr Schmiedsberger das Referat spannend gestaltete. Außerdem bezog er die Zuhörer in seinen Vortrag ein. Er zeigte den Schülern, welche Brandschutzmaßnahmen es in der Schule gibt. Anschließend erklärte er, wie sie funktionieren und wo sich Löscheinrichtungen befinden. Den Gymnasiasten wurde klar gemacht, dass auch ein winzig kleiner Funke zu einem Brand führen kann. Dies wurde anhand von Beispielen vorgezeigt. Man konnte das eben gelernte Wissen gleich praktisch anwenden. Viele Schülerinnen und Schüler durften mit Feuerlöschern an einem Brandsimulator üben. An einer Übungspuppe war es möglich zu zeigen, wie man eine brennende Person löscht. Den Jugendlichen wurde dringend empfohlen, sich überall, sei es in der Schule, in einem Hotel oder sonst wo die Fluchtwege anzusehen und einzuprägen.
Severin Steinkogler, 4.E

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Anfang März 2013 kam Gruppeninspektor Rainer Feichtinger zu den Schülerinnen und Schülern der 3.A und 3C Klasse, um etwas über Gewalt zu erzählen. Er berichtete uns von Opfern und Tätern und der Tatsache, dass diese ihre Rollen immer wieder tauschten. Nachher spielten wir „Stille Post“: Die Schülerinnen und Schüler mussten auf den Rücken der Person, die vor ihnen saß ein Bild zeichnen, das fiel allen ziemlich schwer und am Ende hatte jeder etwas vollkommen anderes wahrgenommen. Im Kurzfilm „Die Außenseiter“ ging um einen neuen Klassenkameraden, der bemerkt, dass ein anderer Schüler aus dieser Klasse gemobbt wird und der Schwierigkeiten bekommt, weil er dem Opfer hilft. Am Schluss wird er von einer Clique zusammengeschlagen und die Rettung muss geholt werden.
Der Polizist zeigte einige (verbotene) Waffen, die er Schülern abgenommen hatte. Er zeigte uns ein Springmesser, Wurfsterne und eine Softgun. Am Schluss mussten wir Kärtchen auf ein Schiff kleben. Dies zeigte unseren Standort an, wo wir in unserer Klasse stehen. Es gibt ein Steuer, ein Rabennest, einen Anker und ein Fernrohr.
Dieser Workshop ist gut gelungen, hat uns neue Perspektiven gezeigt und war sehr interessant.
Norbert Gottwald, 3.C
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Jeder weiß, wie ein Rettungswagen aussieht, wofür er verwendet wird. Doch wie vielen Menschen ist wahrhaftig bewusst, was sich in dem Fahrzeug befindet, wie man mit den Geräten umgeht und was eigentlich passiert, wenn man mit einem Sanitätswagen abtransportiert wird? Im Rahmen des Projekts „Jahr der Sicherheit“ am BG Bad Ischl hat aus diesem Grund die Präsentation eines Einsatzfahrzeuges der Ortsstelle Bad Ischl des Roten Kreuzes organisiert, bei der den Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen Stufen des Gymnasiums einen Einblick in das Einsatzfahrzeug geboten wurde.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt, das Rettungsauto fuhr den kurzen Weg vom Krankenhaus zum Gymnasium und schon konnte der Vortrag im Schulhof gehalten werden. Zwei Mitarbeiter des Roten Kreuzes nahmen sich dieser Aufgabe an. Den Gruppen wurde abwechselnd verdeutlicht, wie man einen Menschen, der nicht in der Lage ist selbstständig zu gehen, mit einem speziellen Tragesessel Treppen auf-und abwärts trägt und wie man die Person in den Stuhl selbst setzt. Außerdem wurden den Schülern noch Informationen über die Ausstattung des Fahrzeugs, wie zum Beispiel die Tasten für Folgetonhorn und Blaulicht und andere Gegenstände, die im Alltag der Sanitäter unabkömmlich sind, gezeigt. Insgesamt nahmen die Gymnasiasten den Vortrag sehr gut auf und wir danken den Helfern des Roten Kreuzes für den Vortrag sowie der Schulärztin Dr. Felgel-Farnholz für die Organisation!
Franziska Mendel (5.A)
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